Warum ein Journalist Vergessen lernen muss

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Warum ein Journalist Vergessen lernen muss

Wie, vergessen können als Voraussetzung für guten Journalismus? Ich als Neuling dachte immer, gerade ein gutes Gedächtnis wäre essentiell. Ein Journalist muss sich schließlich die bedeutendsten Hintergrundinformationen zu einem bestimmten Thema merken, die Namen der jeweiligen Ansprechpartner, die Kernaussagen eines Recherchegesprächs oder Interviews etc.

DEN TEXT MIT DEM NÖTIGEN ABSTAND BETRACHTEN

Aber tatsächlich behauptet Daniel Perrin, Leiter des Instituts für Angewandte Medienwissenschaften der Züricher Hochschule in Winterthur, in einem Interview des Magazins Journalisten Werkstatt in der Ausgabe „Richtig redigieren“ genau das: Es sei für Journalisten äußerst wichtig, das Vergessen des eigenen Textes zu lernen, damit dieser mit dem nötigen Abstand und dem Blick des späteren Lesers betrachtet werden könne.

INSPIRATION FÜR ANFÄNGER UND KENNER

Die Ausgaben der Journalisten Werkstatt bieten noch viele weitere Tipps  und Expertenmeinungen. Inspirierend, insbesondere für mich als Anfängerin, aber sicher auch für alte Hasen. Egal ob „Geschichten erzählen“, „Datenjournalismus“ oder „Das Feature“ – das Magazin liefert Antworten auf Fragen zur journalistischen Arbeitsweise, inklusive Anleitungen und Beispielen.

[Das Magazin liegt dem zehnmal im Jahr erscheinenden Medium Magazin bei und kann zudem unter www.newsroom.de bestellt werden.]

Wiebke Bolle

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