Aus Leidenschaft für kreative Ideen

Aus Leidenschaft für kreative Ideen
Kommentare deaktiviert für Aus Leidenschaft für kreative IdeenPermalink

Aus Leidenschaft für kreative Ideen

INTERVIEW MIT DEM GRÜNDER DES AVANTGARDE-MAGAZINS DESIGNLOVR

Sein Anspruch: die authentische und emotionale Auseinandersetzung mit moderner Ästhetik. Sein Medium: das digitale Avantgarde-Magazin DESIGNLOVR. Damit erreicht Gründer Kim-Christopher Granz Klickzahlen im bis zu sechsstelligen Bereich. Stets treibt ihn dabei sein Anspruch an kreative Ideen, ihre Umsetzung und an sich selbst, den eigenen Weg zu gehen.

DESIGNLOVR-Gründer Kim-Christopher Granz

Kim-Christopher Granz erreicht mit seinem digitalen Avantgarde-Magazin DESIGNLOVR bis zu sechsstellige Klickzahlen. Es widmet sich den Themen Design, Fashion, Fotografie und Werbung. (Foto: © Liesa Flemming)

Frage: Welche Idee verfolgen Sie mit DESIGNLOVR?

Kim-Christopher Granz: Das ehemalige Blog und heutige Avantgarde-Magazin DESIGNLOVR habe ich aus Leidenschaft für kreative Ideen, Spaß am Querdenken und Liebe zum Detail gegründet. Dabei habe ich – beruhend auf meiner Wertvorstellung von Kreativität, Wahrnehmung und Kommunikation – die vier wesentlichen Themen bewusst miteinander verknüpft: Design, Fashion, Fotografie und Werbung. Das grundlegende Konzept dahinter: ein neuartiges Medium in der Medien- und Netzwelt zu etablieren, das sich nicht nur von seiner Erzähl- und Betrachtungsweise von den herkömmlichen Publikationen unterscheidet, sondern sich gleichzeitig mit den Themen der Zukunft – mit moderner Ästhetik – authentisch und emotional auseinandersetzt.

Was gab letztlich den Anstoß für den Blog und wann ging er online?

Um meiner kreativen Leidenschaft den nötigen Freiraum zu gewähren, habe ich mich auf dem zweiten Bildungsweg bei unzähligen deutschen Kreativ- und Werbeagenturen in den unterschiedlichsten Positionen beworben – ohne jeglichen Erfolg. „Herr Granz, leider können wir Ihre Bewerbung mit Bezug auf die freie Stelle im Design nicht berücksichtigen, möchten Sie aber auf unser offenes Stellenangebot im Facility-Bereich aufmerksam machen“, so lautete die erniedrigendste Rückmeldung.

Heute bin ich dankbar für jede einzelne Absage. Denn schließlich habe ich aus meinem „Frust“ heraus am 24. Dezember 2010 nicht nur „einfach“ einen kleinen Blog online gestellt und gleichzeitig zu meiner Passion und heutigen Marke DESIGNLOVR gefunden, sondern durfte in den letzten Jahren mit unzähligen Designern, Werbern und Fotografen auf der ganzen Welt über die unterschiedlichsten Produkte, Kampagnen und Skizzen philosophieren.

Wann hatten Sie mit DESIGNLOVR den Durchbruch und was bzw. wer hat Ihnen dazu verholfen?

Voller Dankbarkeit für all das, was ich in den letzten dreieinhalb Jahren erleben durfte und hoffentlich auch in Zukunft noch erleben darf, möchte ich nicht von einem „Durchbruch“ sprechen. Vielmehr geht es darum, meine Unzufriedenheit in Sachen Kreativität – also meinen hohen Anspruch an Ideen und ihre Umsetzung – weiter auszuleben. Es gilt, nach wie vor vieles in Frage zu stellen und nicht nur mich selbst, sondern auch andere dazu anzutreiben, neue und gewagte Ideen zu entwickeln und diese letzten Endes auch zu realisieren. Dabei helfen mir sowohl meine Familie und Freunde als auch ein wundervolles Team von Kreativen mit Talent und Stil, die ihre einzigartige Leidenschaft mit mir teilen.

Layout DESIGNLOVR

Auch das Layout von DESIGNLOVR soll dem hohen ästhetischen Anspruch von Gründer Kim-Christopher Granz genügen. (Foto: © Liesa Flemming)

Sie arbeiten in Festanstellung bei der EWE als Ausbilder im Bereich Technik. Wie lässt sich der Job mit Ihrer Arbeit am Avantgarde-Magazin vereinbaren?

In Zeiten des Internets und der Cloud verwischen die Grenzen zwischen „arbeiten in Oldenburg“ und „World-Wide-Office“ – ohne jedoch die fortwährenden Arbeitsabläufe zu beeinträchtigen. Als Digital Native bin ich fest davon überzeugt, dass wir uns von der Work-Life-Balance, so wie wir sie bist dato kannten, verabschieden müssen. Im Gegenteil sollten wir uns die neuartigen Technologien und Business-Lösungen für ein schnelleres und effizienteres Umschalten zwischen Arbeit und Privatleben zunutze machen. So geben mir beispielweise unterschiedliche Apps und Dienste die Möglichkeit der plattformübergreifenden Synchronisation, wodurch mein Alltag als Kreativer in den Bereichen Design, Fashion und Fotografie enorm erleichtert wird. Egal wann. Egal wo.

Kurz und knackig formuliert: Was ist Ihr Erfolgsrezept?

Die Lebenseinstellung meiner Eltern und die Werte meiner Großeltern haben mir Selbstbestimmung als wesentlichen Aspekt vermittelt. Ich habe schon früh gelernt, nicht untätig darauf zu warten, dass sich etwas in meinem Leben verändert, sondern das gewünschte Ergebnis selbst in die Hand zu nehmen – unabhängig von Erfolg oder Misserfolg. Fasziniert von der Lebenseinstellung Muhammad Alis – “I know where I’m going and I know the truth, and I don’t have to be what you want me to be. I’m free to be what I want.” – gehe ich, immer mit dem Bewusstsein, dass meine Familie zu jeder Zeit hinter all meinen Entscheidungen steht, meinen eigenen Weg – und folge dabei stets meinem Herzen. Diese Einstellung, gebündelt mit einer gesunden Portion Optimismus sowie dem nötigen Gottvertrauen, ist eine gute Grundvoraussetzung für ein Leben voller „Happiness“. Ob und inwieweit sich dahinter ein wahrhaftiges „Erfolgsrezept“ verbirgt, das kann nur jeder einzelne für sich selbst beurteilen.

Vielen Dank für das Gespräch!

Permalink

Verwandte Beiträge