Mit drei großen „C’s“ überzeugen: über Content, Concept und Communication

Mit drei großen „C’s“ überzeugen: über Content, Concept und Communication
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Mit drei großen „C’s“ überzeugen: über Content, Concept und Communication

Vor Kurzem haben wir einen neuen Claim für Mediavanti eingeführt. „Agentur für Text und Konzept“ – das traf es einfach nicht mehr, beziehungsweise nicht mehr ganz. Natürlich konzipieren wir nach wie vor die Inhalte für unsere Kunden und nahezu immer bestehen sie auch aus Text. Mittlerweile sind aber in Zeiten multimedialer Kommunikation unzählige inhaltliche Formate und Kanäle hinzugekommen. Und damit stellen sich Unternehmen und Institutionen neue Herausforderungen.

Zum Agenturnamen gesellt sich deshalb nun ein Trio mit drei großen „C’s“: Content // Concept // Communication. Was wir damit ausdrücken wollen? Dass sich Kommunikation nicht ohne Inhalte denken lässt und diese wiederum gut konzipiert sein müssen. Die Basis jeglicher Kommunikation ist Content mit Gehalt und Mehrwert, der zielgruppengerecht ausgerichtet, aufbereitet sein und Verbreitung finden muss.

Kreativität bis zum Keks produzierenden 3D-Drucker

Allerdings: Der User ist anspruchsvoller geworden. Content wird heutzutage oft hochprofessionell und mit einem enormen Marketing-Budget produziert. Beispiel Social Media: Wie sich noch durchsetzen, wenn sich Lebensmittelkonzerne wie Mondelez International einen „Brand Master Flash“, wie die Business Punk Bonin Bough in einem Portrait nannte, leisten, um Marken wie Oreo nach vorne zu bringen? Ein Digital Strategist wie Bough kann ein ganzes Social Media-Team um sich scharen, das – technologisch und finanziell bestens versorgt – rund um die Uhr grenzenlos kreativ sein darf bis hin zum Keks produzierenden 3D-Drucker und so gewitzt und sekundenschnell auf aktuelle Nachrichten und Events anspielt.

Oreo

 

Kürzlich noch sagte mir ein Branchenkollege, dass die Bereitschaft des Users, sich mit Inhalten auseinanderzusetzen, nachweislich noch weiter abgenommen hätte –  sogar beim Konsum von Formaten, die auf gehaltvollen und zeitintensiveren Content ausgelegt sind wie Online-Magazine. Tendenz mindestens gleich bleibend.

Good news: Es geht auch mit kleinerem Geldbeutel und Team

Umso größer ist die Herausforderung, funktionierende Inhalte zu produzieren. Und nicht jedes Unternehmen kann sich ein 24/7 Kreativ-Team leisten. Klar ist auch, dass man ohne ein Minimum an finanziellen und personellen Ressourcen nichts reißen kann. Hinter jedem einzelnen Fan und Follower, hinter jeder einzelnen „Gefällt mir“-Angabe und Blog-Impression steckt Arbeit. Jetzt die gute Nachricht: Es geht auch ohne allzu dicken Geldbeutel und zwanzigköpfiges Team.

Gefragt ist dann allerdings eine umso besser durchdachte Strategie, womit wir wieder beim Trio Content // Concept // Communication wären. Sind die Planung und Umsetzung der Aktivitäten strukturiert in den Arbeitsalltag eingebunden, sind die einzelnen Aufgaben(bereiche) und Zuständigkeiten festgelegt, sind die Produktionsprozesse und Informationsabläufe klar – dann sind die Definition, Umsetzung und Verbreitung von Content sowie messbare Erfolge machbar.

Die wichtigste Regel: die drei „C’s“ im Fokus behalten – Content, Concept, Communication

Für Unternehmen und Institutionen mit begrenzten finanziellen und personellen Mitteln besteht die Kunst darin, wo immer möglich an vorhandene Strukturen anzuknüpfen. Und nicht zuletzt bedarf es kreativer und bisweilen unkonventioneller Ideen. Warum nicht als Hochschule Journalismus-Studierende ins Redaktionsteam des Online-Magazins holen? Warum nicht den Abteilungsleiter von seiner Geschäftsreise aus Shanghai live über Unterschiede in Lebens- und Geschäftskultur twittern lassen? Warum nicht über einen Videowettbewerb zu einem branchenbezogenen Thema eine jüngere Zielgruppe erschließen? Das ist gut für die Authentizität der Inhalte, für die Bindung der Zielgruppe und somit langfristig für das Image des Unternehmens oder der Institution. Denn die Zielgruppe wird eingebunden, indem sie selbst Content generiert, und das Unternehmen oder die Institution zeigt Gesicht, indem Mitarbeiter hierarchieübergreifend aus dem Unternehmen heraus in den Social Media aktiv sind. Nicht zuletzt lassen sich somit personelle Ressourcen sparen, da das Erstellen der Inhalte ausgelagert bzw. auf mehrere Schultern verteilt wird. Voraussetzung: klare Abstimmungsprozesse.

Das Prinzip gilt für alle Marketing- und Kommunikationskanäle

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Dass vorhandene Inhalte immer so konzipiert und erstellt werden können, dass sie die Zielgruppe ansprechen und Resonanz erzeugen, gilt im Übrigen nicht nur für die Social Media, sondern für alle Marketing- und Kommunikationskanäle. Vergangene Woche etwa haben wir ein Jubiläumsbuch der EWE AG vorgelegt. Buch – ein „totes Medium“? Bei weitem nicht! Sicher hätte die Publikation eine öde Unternehmenschronik werden können, dann aber höchstens noch engagierte Historiker als Leser gefunden. Wir wollten aber Geschichten erzählen, die den Leser interessieren – und haben den Charakter eines Magazins auf das Medium Buch übertragen. Dieser Idee folgend haben wir mal informativen, mal unterhaltsamen, in jedem Fall aber stets lebendigen Content kreiert, mit Interviews, Fotoimpressionen, Reportagen, Rückschauen und – ja! – Kinderzeichnungen. Resonanz: durchweg positiv.

Was dabei hilft, ist in erster Linie, die Zielgruppe gut zu kennen. Nur so lassen sich resonanzfähige Themen festlegen, geeignet aufbereiten und über die richtigen Kanäle streuen – sofern möglich unterstützt durch gezielte Marketing-Maßnahmen. Und wenn nötig mit externer Hilfe.

Die wichtigste Regel dabei: immer die drei „C’s“ im Fokus zu behalten – Content, Concept, Communication.

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