Mit Instagram-Storys Geschichten erzählen

Storytelling als Teil von Eventkommunikation

Immer wieder predigen wir: „Schafft Anlässe!“ Denn dann wird berichtet. Drüber gesprochen. Themen rücken in den Fokus und werden wahrgenommen. Geht es etwa um Veranstaltungen oder Event-Reihen, begleiten wir diese immer auch in Social Media. Nicht nur, um hinterher einen Beleg für die Pressemappe zu haben. Vielmehr wollen wir allen Interessierten einen Service bieten: Sie sollen die Veranstaltung live miterleben, obwohl sie selbst nicht vor Ort sein können.

Wir lieben Events, die knallen. Und wir geben alles dafür, dass unsere für Kunden organisierten Veranstaltungen genau das tun. Etwa das Wohnforum, das wir seit 2013 regelmäßig für die GSG Wohngesellschaft organisieren, oder das im vergangenen Jahr ins Leben gerufene Fotoprojekt echt.Oldenburg für die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH. Neben klassischer Pressearbeit gehören Social Media für uns selbstredend dazu. Wir twittern, streamen, posten Bilder.

 

Platz zum Geschichtenerzählen

Durch die World-Press-Photo-Ausstellung Oldenburg sehen wir jedes Jahr aufs Neue, dass diese Art der Live-Berichterstattung gut ankommt. Weil sie Interesse weckt. Weil sie informiert. Und weil sie hinterher gebündelt – beispielsweise auf Instagram – abrufbar ist und nicht, wie etwa in der Tageszeitung, nur als eine einzelne Meldung zwischen Nachrichten zur lokalen Wirtschaft und Traueranzeigen erscheint. Wir wollen Geschichten erzählen – und das geht mittlerweile ganz besonders schön mit Instagram-Storys, ohne viel technisches Equipment und Grafiker-Know-how. Hier ist genug Platz, der Feed eines Profils wird nicht überfrachtet und man kann sich kreativ austoben.

 

Ein Beispiel: Jeder World-Press-Photo-Sonntag steht im Zeichen der Sonntagsmatineen. Rund 40 Besucher kommen zusammen, um den Erzählungen von Fotografinnen und Fotografen aus der Region zu lauschen und sich über deren Arbeit auszutauschen. Unser letzter Gast war am 10. März Vivian Rutsch, die vor vollem Haus über verlorene Paradiese berichtet hat: Mallorca und Braunlage im Harz. Dass die Buchhandlung Isensee restlos ausverkauft war, freut uns als Veranstalter natürlich. Damit aber alle Interessierten erfahren, was es über die Urlaubsorte im Mittelmeer und Mittelgebirge zu erzählen gibt, haben wir das Event mit Instagram-Storys begleitet. Vorab: Es kann so leicht sein.

Simpel und dennoch in einheitlich-professioneller Optik lassen sich Storys mit kostenlosen Apps wie UNFOLD bearbeiten. Während die Instagram-eigenen Gestaltungsoptionen für Storys oft grell, bunt und laut wirken, ist UNFOLD sehr minimalistisch. Nur wenige Klicks braucht es, bis Bild, Titel und Beschreibung sitzen. Die nächste Folie kann hinzugefügt werden und spannt idealerweise einen inhaltlichen Bogen zur vorausgehenden. Mit einem Klick sind alle Seiten der Story auf einmal runtergeladen und können als Bilddatei mindestens genauso schnell in der Instagram-Story landen.

Unser Tipp: (Potenziell) Wiederkehrende Veranstaltungsreihen, die über ein Instagram-Konto verfügen, profitieren davon, wenn einzelne Events in den Insta-Storys begleitet werden. Zwar verschwinden die einzelnen Posts nach 24 Stunden wieder aus der Account-Story – aber dank der Highlight-Funktion können sie fest ins Profil des Kanals gepinnt und so immer wieder konsumiert werden. Gerade im Fall unserer jährlich viermal stattfindenden Sonntagsmatineen vermitteln wir mit den Storys gebündelt in den Highlights alle wichtigen Infos über Format, vor allem aber über den Inhalt des Events. Storytelling muss nämlich nicht immer aufwendig sein. Besonders schön: Unsere in den Storys getaggten Gäste können die Beiträge auch auf ihren Kanälen teilen – und wir profitieren gegenseitig von unseren Communitys.    

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Julia Makowski

Julia Makowski

Julia Makowski hat sich als Kulturwissenschaftlerin auf Eventkommunikation spezialisiert. Sie leitet aus Trends kommunikative Strategien ab und realisiert sie kreativ und textsicher.

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