Mittendrin dabei sein

Live-Berichterstattung – unser „How to“

Veranstaltungen zu organisieren ist das eine, live davon zu berichten das andere. Damit alles gut klappt, ist eine gute Vorbereitung das A und O. Wir geben anhand eines von uns organisierten Events Tipps, worauf man achten sollte.

Ein Event steht fest, ist bestens vorbereitet und wartet darauf, seine Gäste oder Teilnehmer zu empfangen. Die Sache ist also gegessen? Noch lange nicht! Als Unternehmen reicht es nicht aus, bloß zu existieren und seine Arbeit „für sich sprechen“ zu lassen. Es braucht auch Anlässe, damit über das Unternehmen berichtet und es wahrgenommen wird. Genau so reicht es auch bei Events nicht, diese einfach geschehen zu lassen. Findet eine Veranstaltung statt, muss sie in den Fokus der Aufmerksamkeit gelangen – durch gezielte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Bestens dazu geeignet sind Social Media. Hat ein Unternehmen entsprechende Präsenzen auf Facebook, Instagram oder einer anderen Plattform, hat es die Inhalte selbst in der Hand. Es kann selbst entscheiden, wie viel, wann und wie begleitend zum Event in den sozialen Medien gepostet wird – von der Vorankündigung und dem Nachbericht bis zur Live-Berichterstattung. Insbesondere Letztere hat in unseren Augen einen besonderen Reiz. Eben weil es sowohl Anwesende als auch Nichtanwesende ins Geschehen mitnimmt.

Nichtanwesende sind so trotzdem mittendrin. Sie können das Event live miterleben – und für die Anwesenden ist es noch intensiver erlebbar. Sie können sich mit den Inhalten identifizieren, (live) mit dem Content interagieren. Zumindest ist das unser Anspruch. Das Motto: Hinterher erzählen kann jeder, direkt und im besten Fall interaktiv aus dem Geschehen berichten nicht.

Beispiel gefällig?

Den Bauhaus-Talk, den wir zusammen mit dem Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte entwickelt haben, haben wir live begleitet. Zum Event: Unter dem Motto #bauhausundich erzählen drei verschiedene Personen von ihrer Verbindung zum Bauhaus. Zur Wahl des Formats: Live-Berichterstattung über eine Instagram Story. Vom Aufbau bis hin zu den wichtigsten Zitaten des Abends. Zum Zweck: Um zu zeigen, wir sind dabei, wir kümmern uns und das ist das (bereichernde) Ergebnis.

Vorbereitung ist alles.

Wenn man nicht gerade ein Fußballspiel begleitet, muss nichts auf die Minute genau passieren. Es muss auch nicht jedes kleinste Detail erwähnt werden, das Wichtigste im Überblick reicht aus. Wer Angst hat, dass er live zu langsam am Handy ist, für den lässt sich sagen: Fast alles lässt sich vorbereiten.

Um später tatsächlich schnell posten zu können, ist es sinnvoll, sich vorab einige Informationen zu sichern. Die Namen der Referenten? Ab in die Notiz-App auf dem Handy. Portraitfotos? Schnell in den Download-Ordner speichern. Mögliche Tags und Verlinkungen zu anderen Social-Media-Accounts? Vorher schon auf der Plattform gecheckt. So lassen sich Fragen wie „War da jetzt noch ein h drin?“ oder „Ist das mit c oder k?“, die im Zweifel Zeit kosten, und auch spontane Tippfehler vermeiden.

Zudem schadet es nicht, auch schon vorher ein Design vorzubereiten, in das später nur noch ein Zitat und ein Bild eingefügt werden müssen. Um erstmal einen Platzhalter zu haben oder auch wenn sich später kein knackiges Zitat finden lässt, können dafür auch Hintergrundinformationen genutzt werden. Schließlich steht schon vorher fest, um welche Themen es geht, wer da eigentlich spricht und was ungefähr gesagt wird.

Test – 1, 2, 3

Wer sehr unsicher ist, sollte alles einmal vorher testen und bei Instagram die Story komplett vorbereiten: Ist die Schrift gut lesbar? Passen die Elemente zum Anlass? Sind alle im lesbaren Bereich? (Manche Handys schneiden Teile der Story weg.)

Und natürlich nicht vergessen: vorher überprüfen, ob die Internetverbindung stabil ist und der Akku vollgeladen ist.  Damit die Story dann tatsächlich auch live gepostet werden kann.

Checkliste

Damit auch nichts vergessen wird, hier noch eine Liste mit den wichtigsten Punkten:

  • Alle relevanten Infos wie Namen von Referenten, Institutionen etc. in einer Notiz-App speichern
  • Fotos auf das Handy laden
  • Design vorbereiten
  • WLAN-Verbindung prüfen
  • Ladekabel einstecken
  • Testen!

Fazit

Ein Live-Bericht dient nicht nur dazu, Aufmerksamkeit und Reichweite zu generieren. Er signalisiert auch Selbstbewusstsein und Leidenschaft für die eigene Sache und vermittelt den Kunden und Gästen Wertschätzung. Und verhilft somit letztlich zur mehr Sichtbarkeit und einem besseren Image.

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Katrin Lüdeke

Katrin Lüdeke

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