FILMPREMIERE: Das Reichsfilmarchiv – Geschichte einer deutschen Institution

>> Sonntag, 28. November, 11 Uhr <<

Das 1934 gegründete Reichsfilmarchiv war ins institutionelle Gefüge des NS-Staats integriert und existierte bis Ende des „Dritten Reichs“. Es setzte erste Maßstäbe für die Bewahrung von Filmen und die sichere Lagerung hochexplosiven Filmmaterials. Während des Krieges war es auch Bestimmungsort für sogenannte Beutefilme sowie Teil der NS-Kriegspropaganda.

Nach Kriegsende gelangten die Bestände zunächst in den Besitz der Siegermächte, die sie in Teilen an Filmarchive der DDR und der Bundesrepublik Deutschland zurückgaben. Die deutsche Wiedervereinigung führte den zweiteiligen Bestand des Reichsfilmarchivs wieder zusammen. 

Heinrich Adolf, Rolf Aurich, Klilian Dorrmann und Alexander Zöller lassen in ihrem Film Zeitzeugen und Menschen zu Wort kommen, die mit dem Reichsfilmarchiv und seinen Hinterlassenschaften in Verbindung standen. Die Dokumentation, die ihre erste Aufführung in Oldenburg erleben wird, zeigt neben Beiträgen von Filmhistorikern auch Aufnahmen von Ruinen und unterirdischen Lagerstätten wie dem Salzstock in Grasleben.

Der Regisseur wird bei der Weltfilmpremiere anwesend sein. 

  • Ort: Casablanca-Kino, Oldenburg
  • Eintritt: 10 EUR (Vorverkauf ab 1.11. im Kino)

Fotos: Deutsche Kinemathek

Sharing is caring

Claus Spitzer-Ewersmann

Claus Spitzer-Ewersmann

Als Geschäftsführer der Mediavanti GmbH unterstützt Claus Spitzer-Ewersmann Unternehmen und Institutionen in (gerne auch einmal unkonventioneller) Kommunikation.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren: