FILME & LESUNG

>> Das Cine k begleitet die Ausstellung mit einer eigenen Filmreihe und einer Lesung mit Workshop. Für Schulen gibt es separate Vorstellungen mit Regiegespräch. <<<

Film „Der Regenbogen, der auf einen Zebrastreifen fiel“ 
Sonntag, 15.5., 18 Uhr, Cine k 

Der Regenbogen, der auf einen Zebrastreifen fiel
Der Regenbogen, der auf einen Zebrastreifen fiel

„DER REGENBOGEN, DER AUF EINEN ZEBRASTREIFEN FIEL“ FILM Schlafmütze zappt sich durch globale Katastrophen und als er einschläft, prägen diese Bilder seine Traumreise. Sie weitet seinen Blick über den Rand eines Aquariums hinaus über genderbestimmte Fischperspektiven und konsumkritische Kinderhelden bis hin zur entscheidenden Frage: „Warum sind wir zu schwer für den Regenbogen?“ Dieser traumhafte Film (60 Min.) zum Thema Klimawandel, Inklusion und Perspektivwechsel ist ein Projekt des Fördervereins für theater- und sozialpädagogische Jugendarbeit OldenburgSüd e.V. Eigentlich sollte die Produktion ein neuartiges inklusives Hörspielmusiktheaterspektakel mit mehr als 40 Beteiligten werden. Doch dann kam die Coronapandemie und setzte einen langen kreativen Wandlungsprozess in Gang, der sich immer wieder an den Möglichkeiten veränderte und schließlich in Form eines Films seine Vollendung fand.

Film „Monobloc“ 
Montag, 30.5., 20 Uhr, Cine k

Film Monobloc
Film Monobloc, Foto: Verleih

Kaum zu glauben: Der Monobloc ist das meistverkaufte Möbelstück aller Zeiten. Weltweit soll es eine Milliarde Exemplare des stapelbaren, in Deutschland oft weißen Plastikstuhls geben. Für die einen bedroht er den guten Geschmack und ist eine enorme Gefahr für die Umwelt, für die anderen ist er der einzig erschwingliche Stuhl überhaupt. Grimme-Preisträger Hauke Wendler hat acht Jahre über das Thema recherchiert. Er folgt den vielfältigen Spuren des Monoblocs von Europa über Nordamerika und die Slums in Brasilien bis in die Megastädte Indiens und die Savanne Ugandas. Er trifft Menschen, deren Leben vom Plastikstuhl geprägt ist und stellt dabei immer wieder die kühne Frage: Was braucht man eigentlich, um glücklich zu sein? Wendlers Film (90 Min.) ist eine globalisierungskritische Objektgeschichte zwischen Funktionalität und Schönheit, Kapitalismus und Teilhabe, Konsum und Recycling.

Film „Kinder der Zukunft“ mit Regiegespräch Irja von Bernstorff 
Mittwoch, 22.6., 19.30 Uhr, Cine k

Film: Kinder der Klimakrise, Foto: Verleih
Film: Kinder der Klimakrise, Foto: Verleih

Der Dokumentarfilm (90 Min.) begleitet vier 11bis 14-jährige Mädchen aus Indien, Australien, Indonesien und dem Senegal bei ihrem persönlichen Kampf gegen die globalen Umweltkatastrophen. Sie erzählen von ihren Erfahrungen mit Wasserknappheit, Verbrennung von Kohle, Luftverschmutzung und Vermüllung durch Plastik. Nach der Vorführung besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit Regisseurin Irja von Bernstorff.

Am 5. und 7.7. jeweils um 10 Uhr gibt es zusätzlich Schulvorstellungen mit Regiegespräch mit Irja von Bernstorff.

Lesung und Workshop Eymard Toledo 
Samstag, 23.7., 15 Uhr, Cine k

Eymard Toledo, 1963 in Brasilien geboren und heute in Mainz lebend, erzählt in ihren Geschichten aus ungewöhnlicher Perspektive vom Leben in Brasilien und greift dabei stets wichtige gesellschaftliche Themen wie die Umweltverschmutzung auf. Für ihre faszinierenden Collagen verwendet sie Material, das sonst im Müll landet: Geschenkpapier, Verpackungen, Papierservietten.

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Mediavanti Event

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